LHIND Insight Suite im Gesundheitswesen
Prozessdigitalisierung und Asset-Tracking im Krankenhaus mit IoT-Technologie

Effizienzsteigerung, Kostendruck, Personalmangel, Datensicherheit – die Krankenhäuser in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen. Die Abrechnung von Fallpauschalen bei gleichzeitig erwarteter optimaler medizinischer Versorgung der Patienten, machen den Alltag der medizinisch Verantwortlichen und der Kostenverantwortlichen schwierig.

Auch der Wettbewerbsdruck zwischen den Kliniken steigt weiter. Hierbei dreht sich alles um höchste Qualität bei der Behandlung und Patientenversorgung, um bestmöglichen Service bis hin zur Gesamt-Attraktivität der Klinik für die Patienten, um die sie wirbt.

Außerdem gilt es, im Klinikalltag umfassendste Hygienevorschriften einzuhalten und diese sowie andere Prozesse umfänglich zu dokumentieren. Insbesondere in Zeiten der aktuellen Corona-Pandemie.

IoT-Plattformen mit Lokalisierungslösungen bieten großes Optimierungspotenzial im Krankenhausumfeld

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzen immer mehr Krankenhäuser auf die Möglichkeiten der Digitalisierung. Denn: Durch die Verwendung von neuen digitalen Technologien können Abläufe in Kliniken und Einrichtungen des Gesundheitswesens deutlich verbessert werden. IoT-Plattformen mit Anbindung von Tracking- bzw. Lokalisierungstechnologien, mit digitaler Prozesssteuerung und Sensorik-Elementen bergen großes Optimierungspotenzial für Kliniken. 

Lufthansa Industry Solutions hat zusammen mit der Firma NESA Solutions eine innovative IoT-Plattform entwickelt, die die Digitalisierung von Krankenhausprozessen unterstützt und die Technologien des Internet der Dinge integriert: Die LHIND Insight Suite.

Mit dieser Lösung können viele Prozesse in Krankenhäusern erheblich effizienter gestaltet werden. Der Nachweis der Einhaltung von Anforderungen im Gesundheitswesen wird durch ein aussagekräftiges Reporting unterstützt. Zudem führt ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess auf Grundlage der gesammelten historischen Informationen mittelfristig zu einer erhöhten Qualität bei höherer Effizienz.

Die LHIND Insight Suite verbindet Technologie und Geschäftsprozesse in einzigartiger Art und Weise. Ihr Einsatz reduziert Kosten, die mit traditionellen Geschäftsabläufen verbunden sind.

LHIND Insight Suite

Die Lösung zur Digitalisierung von Abläufen im Krankenhaus und in medizinischen Einrichtungen mit Ortungstechnologie und IoT-Elementen:

  • digital unterstützte Klinik-Prozesse zur Reduzierung von Komplexität und Qualitätssicherung
  • digitale Checklisten und Meldeprozesse zur Arbeitserleichterung, Schaffung von Transparenz und für zuverlässige Dokumentation
  • Ortungstechnologie für Asset-Lokalisierung und Geräte-Tracking zur Verbesserung von Auffindbarkeit, Verfügbarkeit und Einsatzplanung
  • Berichte und Statistiken zur Analyse von Auslastungs- und Wegeoptimierung sowie zur Ergebnisdokumentation

So werden Prozesse vereinfacht, händische Aufwände reduziert, Kosten gespart und die Qualität gesteigert. Mit der digitalen Unterstützung hat das medizinische Personal wieder mehr Zeit, sich auf die Behandlung und Genesung der Patienten zu konzentrieren.

Moderne Technologie und digitale Prozesse entlasten im Klinikalltag und erleichtern die Einhaltung von Hygienestandards

Die LHIND Insight Suite ist eine IoT-Plattform, die medizinisches Equipment und Geräte („Objekte“) sowie Prozesse des Krankenhausalltags, aber auch diverse krankenhauseigene Systeme miteinander verknüpfen kann. Für Smartphones und Tablets, die in den digitalen Prozessen eingesetzt werden, gibt es die entsprechenden Anwendungen in einer App.

 

Modularität, Individualisierung und Skalierbarkeit für einfachen Einstieg und schnellen Erfolg


Das System ist modular aufgebaut, kann individuell an die unterschiedlichsten Bedarfe angepasst werden und ist skalierbar. Es wächst sozusagen mit seinen Anforderungen. Somit ist es möglich, schnell, einfach und mit kleinem Budget ein erstes Testprojekt zu starten. Sehen Sie danach weiteren Bedarf, bauen Sie Ihre Lösung einfach stufenweise aus.

Durch die offene Systemarchitektur kann unterschiedlichste digitale Infrastruktur eingebunden werden – von bereits bei Ihnen eingesetzter bis hin zu neuer Zukunftstechnologie. Gerade diese Offenheit des Systems ist ein wichtiger Gesichtspunkt, wenn man die schnellen Entwicklungsfortschritte auf dem technischen Sektor betrachtet. Darüber hinaus kann die Plattform natürlich auch über Schnittstellen mit Ihrer bestehenden Systemlandschaft verbunden werden.

Die LHIND Insight Suite besteht aus vier Kernkomponenten, die für die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten ausgelegt sind.

Merkmale der IoT-Plattform

Diese Merkmale machen den Einsatz unseres Systems so einfach und komfortabel:

  • modular aufgebaut und einsetzbar
    Sie nutzen nur die Module (z.B. Checklisten, Workflows oder Tracking), die Sie für die Anforderungen Ihrer Klinik wirklich benötigen.
  • individualisierbar
    Das System passt sich Ihren Anforderungen an. Sie können aus bereits vordefinierten Workflows und Checklisten wählen, aber auch jederzeit neue definieren, sie eigenständig aus- oder umbauen. Funktionalitäten und Statistiken sind ebenfalls an den Bedarf Ihres Krankenhauses anpassbar.
  • skalierbar in alle Richtungen
    Ob ein Prozess/eine Checkliste oder dutzende, ob ein zu lokalisierendes Objekt oder hunderte, ob eine Station oder das ganze Krankenhausareal – Sie entscheiden, wie umfangreich Ihre Lösung wird.
  • offene Architektur
    Unterschiedlichste digitale Infrastruktur (wie elektronische Spender für Desinfektionsmittel, Beleuchtung, digitale Anzeigen) kann an die Plattform angebunden werden. Über bereits vorhandene Standardschnittstellen ist die Einbindung in die bereits existierende Systemlandschaft Ihres Krankenhauses möglich.
  • kleiner bis großer Automatisierungs-Anteil
    Möchten Sie in Ihrer Einrichtung die Lokalisierungsmöglichkeiten des Systems nutzen, können die Geräte je nach verwendeter Technologie viele Informationen sowie ihren Standort entweder selbstständig an die LHIND Insight Suite melden oder aber der Mensch wird mit Scan- und Erfassungsaufgaben zwischengeschaltet.
  • Testprojekt mit kleinem Budget bis große Lösung
    Sie haben ein oder zwei Themen, die Sie möglichst schnell und mit kleinem Budget realisieren möchten, weil diese Ihr Team stark entlasten würden? Kein Problem. Starten Sie beispielsweise mit dem Händehygiene-Modul und der Ortung Ihrer Beatmungsgeräte in einem definierten Bereich. Weitere Optionen können Sie bei Bedarf nach und nach ergänzen.

Kernkomponenten der Plattform

Je nach Bedarf des Krankenhauses oder der medizinischen Einrichtung ist es möglich, die einzelnen Kernkomponenten zu aktivieren und individuell anzupassen:

Mit dem Fragebogen-Modul können Nutzer einfach und schnell Bibliotheken mit digitalen Fragebögen bzw. Checklisten entwickeln. Diese werden dann an ein mobiles Endgerät übertragen, vom zuständigen Mitarbeiter bearbeitet und die Erledigung der Aufgaben auf dem Gerät digital dokumentiert und an die Plattform zurückgespielt.

Die Verwendung oder Zuordnung der Fragebögen ist auf einen definierbaren Personenkreis einschränkbar, wenn beispielsweise für ihre Bearbeitung eine bestimmte Qualifikation erforderlich ist. Auch ist es möglich, die Checklisten bestimmten Assets oder Orten zuzuordnen.

Das Ergebnis eines Fragebogens kann zudem über definierbare Regeln bei Bedarf automatisch an einen bestimmten Empfängerkreis verteilt werden. Dies initiiert automatisiert Folgeaktionen auf Grundlage von aktuellen Informationen. Abgeschlossene Fragebögen oder Checklisten können bei Bedarf auch mit einem Blockchain-Schlüssel versehen werden, um die Integrität der Daten sicherzustellen und sie gegen Manipulationen zu schützen.

Blockchain-Schlüssel

Um innerhalb eines Blockchain-Netzwerks interagieren zu können, benötigt ein Teilnehmer ein Schlüsselpaar aus einem digitalen öffentlichen und einem privaten Schlüssel, welche er entweder selbst generieren oder zugewiesen bekommen kann. Der öffentliche Schlüssel stellt dabei quasi die Adresse des Teilnehmers dar und identifiziert ihn. Der private Schlüssel wiederum kann dann genutzt werden, um Transaktionen, die man im Netzwerk ausführen möchte zu signieren und so nachzuweisen, dass diese tatsächlich von einem selbst stammen.

Fragebögen- und Checklisten-Beispiele:

  • Reinigung Patientenzimmer
    Alle Aufgaben, die zur sachgerechten Reinigung eines Patientenzimmers erledigt werden müssen, sind in der Checkliste enthalten, wie: Wechsel Bettwäsche, Leerung Mülleimer, Austausch Handtücher, Reinigung Waschbecken, Kontrolle und Nachfüllen von Seife und Desinfektionsmittel etc.
  • Vollständigkeitscheck OP-Sets
    Nach Abschluss einer OP müssen OP-Saal und OP-Besteck vollständig gereinigt und benötigte Materialien für die nächste Operation vorbereitet werden, digitale Checklisten erleichtern die Arbeit und vermeiden, dass Wichtiges vergessen wird.

Mit Einsatz von einfacher oder umfangreicherer Ortungstechnologie bzw. Trackinglösungen können Objekte oder bei Bedarf auch Personen im Krankenhaus lokalisiert werden. Die Lösung lässt sich in bestimmten, sensiblen Bereichen wie Intensivstationen oder auch in ganzen Gebäuden implementieren. Je nach Technologie werden die Standorte über unterschiedliche Wege an die Plattform gemeldet. Das ermöglicht ein schnelles Auffinden und die zeitraubende Suche oder manuelle Standortdokumentation gehören der Vergangenheit an. Aber auch Informationen wie „frei“, „belegt“ oder „gebucht“ kann das System abbilden.

Die LHIND Insight Suite ist mit allen gängigen Ortungstechnologien kompatibel.

NFC-Tags

Durch den Einsatz von NFC-Tags (NFC = Near Field Communication) können in Verbindung mit einer mobilen Anwendung (z. B. auf einem Tablet) Workflows ausgelöst werden. Das mobile Endgerät erkennt dabei den Tag und übermittelt Informationen an die Plattform. So lässt sich beispielsweise sehr kostengünstig ein einfaches Bettenmanagement aufbauen oder Instandhaltungsvorgänge für medizinische Geräte effizient steuern und dokumentieren. Auch die Einhaltung von Hygienevorschriften kann so überwacht werden. 

BLE-Tags

Durch den Einsatz einer speziellen Lokalisierungsinfrastruktur, die eine Ortung im Zentimeterbereich gestattet, wird ein ganzes Spektrum an weiteren Möglichkeiten eröffnet: In der Praxis haben sich Lokalisierungstechnologien auf Basis von Bluetooth Low Energy (BLE) bewährt, die bei Integration in das Ortungsmodul eine Standortgenauigkeit von bis zu 20 Zentimetern erreichen. Durch die Erfassung dieser genauen, ortsbezogenen Datenpunkte von Personen und Objekten über die Zeit und deren Abbildung auf elektronischen Karten erhalten die Nutzer einen vollständigen Überblick in Echtzeit.

Außerdem sind im System auf einfache Weise Bereiche beliebiger Größe und Form innerhalb einer Karte (sogenannte Geofences) definierbar. Ereignisse wie „Objekt verlässt Bereich A“ oder „Objekt betritt Bereich B“ können so für Workflows oder Geschäftsregeln genutzt werden.

Tracking-Beispiele:

  • Lokalisierung von medizinischen Geräten und Assets wie Beatmungsgeräte etc.
    Wo ist das Gerät und ist es im Einsatz, vorgebucht oder frei, welches ist der kürzeste Weg zum Gerät etc. all solche Informationen können an die Plattform übermittelt bzw. von ihr angezeigt werden.
  • Einhaltung von Hygienevorschriften
    Haben Ärzte und Pflegepersonal die Vorschriften für Händehygiene eingehalten? Also: War die Person am Desinfektionsspender, bevor und nachdem sie sich dem Patientenbett genähert hat etc. Diese Informationen können mit Hilfe der Ortungslösung erfasst und auch für Audits dokumentiert werden.
  • Bettenmanagement
    Welches Bett steht wo, welches ist belegt oder frei, sauber oder verschmutzt, gerade auf dem Weg in den OP-Saal oder zur Nutzung vorgebucht? Eine Lokalisierung der Patientenbetten ermöglicht die Implementierung eines Bettenmanagements und gibt zudem in Echtzeit einen Überblick über den jeweiligen Status.
  • Diebstahlschutz von teurem medizinischen Equipment
    Mit entsprechenden Lokalisierungs-Tags versehene Geräte lösen im System eine Warnmeldung aus, sobald sie einen für sie im System definierten Bereich verlassen. So kann der Diebstahl von teuren Medizingeräten verhindert werden.

Über einen ausgefeilten Workflow-Automaten (die sogenannte „Workflow Engine“) können auf intuitive Art und Weise Klinikprozesse abgebildet werden. Die Workflows werden dabei durch bestimmte Ereignisse (z. B. ein Datum) gestartet und lösen in ihrem Verlauf hinterlegte Aktionen aus. Wenn beispielsweise Schritt 1 erfolgreich abgeschlossen ist, wird automatisch eine Push-Nachricht oder E-Mail mit einer Checkliste oder einem anderen Hinweis an ein mobiles Endgerät gesendet. In einem nächsten Schritt könnten Fremdsysteme über Schnittstellen mit bestimmten Informationen versorgt werden usw.

Die LHIND Insight Suite verfügt über vordefinierte Workflows bzw. Regelwerke, die beispielsweise Prozesse in der Händehygiene nachbilden. Damit ist der Workflow im System quasi der digitale Zwilling des Ablaufs im realen Krankenhausalltag. Weitere Regeln können Nutzer sehr leicht über eine grafische Benutzeroberfläche in das System integrieren.

Workflow-Beispiele:

  • Patienten-Entlassung
    Steht die Entlassung eines Patienten an, so wird in der Regel eine Checkliste abgearbeitet. Weiterhin können für die Patienten-Entlassung spezifische Workflows z. B. für das Bettenmanagement angestoßen werden und Kliniksysteme mit Informationen versorgt werden.
  • Wartung medizinischer Geräte
    Rechtzeitig vor dem nächsten Wartungstermin eines Gerätes versendet das System eine Erinnerungs-E-Mail an den zuständigen Mitarbeiter oder sogar direkt einen Wartungsauftrag. Ist die Wartung erfolgt, werden Ergebnis und nächster Wartungstermin im System hinterlegt.

Mit dem Berichterstellungstool können Nutzer Echtzeitdaten analysieren, visualisieren und damit Berichte erzeugen und bereitstellen. Dies hilft Ihren Mitarbeitern, Trends und Verhaltensmuster besser zu verstehen und letztendlich bessere Entscheidungen auf Grundlage von aktuellen Fakten zu treffen.

Fließen diese Erkenntnisse in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess Ihres Hauses ein, können Effizienz und Geräteauslastungen gesteigert, die Einhaltung von Vorschriften dokumentiert und Kosten reduziert werden.

Prozesse des realen Krankenhausalltags

Unterschiedlichste Prozesse des Alltags in Kliniken oder anderen medizinischen Einrichtungen können mithilfe unserer IoT-Plattform vollständig oder in Teilen digitalisiert und damit deutlich vereinfacht werden. 

Händehygiene - Überwachung und Dokumentation der Vorgaben

Händehygiene ist in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen enorm wichtig, um die Verbreitung von Krankenhauskeimen oder auch die Ansteckung mit Viren oder die Verbreitung von infektiösen Bakterien zu verhindern.

Unser Modul unterstützt die Einhaltung der Vorgaben zur Händehygiene digital und dokumentiert ihre konsequente Einhaltung für Audits und andere Nachweispflichten.

Notfallwagen – Verwaltung und Kontrolle der Ausstattung

Notfallwagen, die auf allen Klinikstationen vorhanden sind, müssen regelmäßig auf ihre Vollständigkeit überprüft werden und darauf, ob alle Medikamente noch verwendbar sind.

Unsere digitale Lösung erleichtert diese Kontrolle und reduziert den händischen Prüfaufwand enorm.

Qualitätsmanagement und Audits – Transparenz und sichere Dokumentation

Hohe Qualitätsstandards und Regularien in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und anderen Bereichen des Gesundheitssystems sollen menschliche Fehler reduzieren, Prozesse verschlanken und für die ökonomischen Herausforderungen rüsten. Regelmäßige Audits, als Mittel, um diese Standards zu überprüfen und zu validieren, machen umfassendste Dokumentationen im Tagesgeschäft notwendig. Diese zeitraubenden Aufgaben stellen Management und Personal vor große Herausforderungen.

Digitale Fragebögen können hierbei optimal unterstützen und Aufwände deutlich reduzieren. Sie ermöglichen transparente Prozesse und die Zuordnung klarer Verantwortlichkeiten, die zur Einhaltung der Anforderungen im Gesundheitswesen beitragen. Dank moderner IoT-Technologie kann das Pflegepersonal mit Hilfe mobiler Geräte, wie Smartphones oder Tablets:

  • Checklisten digital bearbeiten und an die zentrale Plattform zur Speicherung und Auswertung senden.
  • Bereiche scannen und systemseitig überprüfen lassen, ob alle kritischen Materialien und Arbeitsmittel an ihrem Platz und in einem einwandfreien Zustand sind.
  • Automatisiert Meldungen erhalten, wann welche Geräte gewartet werden müssen.
  • Vom System aufmerksam gemacht werden, wo beispielsweise Medikamente ablaufen und ausgetauscht werden müssen etc.

Bisher vollständig händische und zeitraubende Prozesse sowie unnötige und redundante Aufgaben entfallen. Die Dokumentation aller über die LHIND Insight Suite gemanagten Prozesse ist inhärent gegeben. Auf Grundlage dieser Daten können die im Rahmen eines Audits benötigten Auswertungen jederzeit schnell und mit geringem Aufwand zur Verfügung gestellt werden.

Bettenmanagement – effiziente Planung und Belegung

Viele Kliniken betreiben ein zentrales Bettenmanagement. Durch den Einsatz eines automatisierten Belegungsmanagements wird die Bettenbelegung bei gleichbleibender Behandlung optimiert. Zu den Kernprozessen zählt die kurzfristige Planung und Belegung der Betten sowie die Koordination der Notfallpatienten. Ziel ist eine homogene Auslastung der Betten. Hierbei kann auch der Einsatz externer Dienstleister berücksichtigt werden, die für Wiederaufbereitung und Kontrolle eingesetzt werden.

Unser Modul ermöglicht genau dies und gibt einen zentralen Überblick über Standort und Status der Betten in Echtzeit.

 

 

Wartung – Ausfälle vermeiden und Reparaturen automatisieren

Eine vorausschauende Instandhaltung ermöglicht die Vermeidung von Geräteausfällen und Engpässen, stellt eine optimale Verfügbarkeit sicher und reduziert Kosten. Aber auch andere Überprüfungs- und Reparaturarbeiten können automatisiert, transparent und schnell abgewickelt werden.

Das Wartungs-Modul unserer Plattform bietet hierfür umfassende Möglichkeiten. So können sowohl geplante, wie auch ungeplante Überprüfungen und Instandhaltungstätigkeiten organisiert werden. Die Bandbreite reicht vom

  • Wartungsmanagement für medizinische Geräte und Apparate, über die
  • Koordination von Überprüfungen und Reparaturen von haustechnischem Equipment, bis hin zur
  • Meldung von Defekten an Einrichtungsgegenständen, Räumlichkeiten, Fenstern, Türen etc.

Regelmäßige Turnusprüfungen sind je Gerät im Tool hinterlegbar und werden dann automatisiert angestoßen. Apparate können bei Bedarf automatisiert Unregelmäßigkeiten in ihrem Betrieb an das Tool melden und damit Warnhinweise und Reparaturanfragen auslösen. Aber auch das Personal kann auf sehr einfache intuitive Art und Weise Reparaturbedarfe erfassen und sie der zuständigen Abteilung melden.

Anbindbare Objekte

Unterschiedlichste Gerätschaften und medizinische Assets können als Objekte mit Hilfe elektronischer Etiketten (Tags) digitalisiert und an die Plattform angebunden werden. Je nach Art des Tags und der verwendeten Technologie übermitteln sie Informationen über ihren Zustand oder auch Standort direkt und eigenständig an die Plattform oder über Geräte, die die Mitarbeiter aktiv steuern. Mobile Endgeräte wie Tablets kommen zum Einsatz, um darüber Checklisten und Workflows zu bearbeiten.

Trackbare Assets und medizinische Geräte

  • Beatmungsgeräte
  • Sauerstoffmonitore
  • Defibrillatoren
  • Dialysegeräte
  • Endoskope
  • Inkubatoren
  • Infusions- und Spritzenpumpen
  • Ultraschallgeräte
  • Überwachungsmonitore etc.

Eingesetzte Technologie zur Datenübermittlung

  • Tablets oder Smartphones
  • NFC-Tags für einen halbautomatisierten Einsatz: Bei dieser Lösung werden die Tags von einem Mitarbeiter mit einem mobilen Endgerät gescannt oder erfasst und dieses Endgerät kommuniziert dann mit der LHIND Insight Suite.
  • BLE-Tags mit Lokatoren und Positioning-Engine für einen umfassenderen und stärker automatisierten Einsatz: Die so vertaggten Geräte können eigenständig – ohne den Umweg über einen Mitarbeiter – ihren Standort an die LHIND Insight Suite übermitteln.

Nahezu unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen

Die Bandbreite an digital unterstützbaren Prozessen ist enorm. Dadurch kann das System mit seinen verschiedenen Funktionen und flexiblen Modulen in unterschiedlichsten Einrichtungen des Gesundheitswesens eingesetzt werden.

Einsatz-Zwecke

  • Verfolgung von Infektionswegen
  • Indoor-Navigation für Patienten
  • Orts- und personenbezogene Schadensaufnahme
  • Bettenmanagement
  • Erschwernis des Diebstahls medizinischer Geräte
  • Echtzeitortung medizinisch-technisches Equipment
  • Erweiterte Zutrittskontrolle
  • Notfallrufknopf
  • Schutz vor Entführung von Neugeborenen
  • Meldungen, wenn demenzkranke Patienten bestimmte Zonen verlassen etc.

Einsatz-Orte

  • Krankenhaus
  • Rettungsdienst
  • Reha-Einrichtung
  • Pflegeheim
  • Tageseinrichtung der Altenpflege
  • Große Arztpraxis in der Apparatemedizin
  • Labor

Die LHIND Insight Suite bietet fast unbegrenzte Möglichkeiten, Abläufe im Gesundheitswesen durch deren konsequente Digitalisierung zu verbessern. Die technologischen Möglichkeiten dürfen aber nicht den Blick auf den klinischen Alltag versperren. Das Thema Digitalisierung ist als Reise zu verstehen, die eine schrittweise Verbesserung von operativen Prozessen zum Ziel hat. Die Einbeziehung aller Beteiligten bei der Planung und die Einbindung der Prozessdigitalisierung in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess sind wichtige Erfolgsfaktoren.

 

Wenn Sie Interesse an unserer Lösung haben, vereinbaren Sie gern einen Termin mit uns. Wir freuen uns, mehr über Ihre anstehenden Herausforderungen zu erfahren und stellen Ihnen unsere Lösung gern im Detail vor – in der aktuellen Lage auch gern unkompliziert per Online-Session.

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