Mit Sensorik Geräte effizienter einsetzen und warten

IoT und damit auch Sensorik sind Treiber der Digitalisierung. Statten Industrieunternehmen ihre Maschinen, Werkzeuge oder Produkte mit Sensoren aus, können sie mithilfe der gewonnenen Informationen ihre Ressourcen kostensparender einsetzen und die Kundenbindung durch neue Services erhöhen.

Industrieunternehmen sollten das Internet of Things (IoT) und Technologien wie Sensorik, Data Analytics, Big Data oder Cloud fest in ihre Digitalisierungsstrategie einbeziehen. IoT operiert in einem Netzwerk, das Objekte, Kommunikation, Anwendungen und Data Analytics umfasst. Indem die gewonnenen Daten zentral bereitgestellt werden und dadurch Unternehmen zu neuen Erkenntnissen verhelfen, sind sie ein wichtiger Enabler von neuen digitalen Geschäftsanwendungen. Laut Gartner werden im Jahr 2020 mehr als die Hälfte der Geschäftsprozesse mit dem IoT vernetzt sein. Konkret rechnen die Analysten mit 25 Milliarden vernetzten Maschinen, Geräten oder Fahrzeugen – Smartphones, Tablets und Computer nicht eingerechnet.

Der größte Datenlieferant im IoT sind Sensoren. Das Thema Sensorik könnte zusätzlichen Schub erhalten, wenn ab 2017 verstärkt Schmalbandlösungen auf den Markt kommen, mit deren Hilfe viele Geräte mit möglichst wenig Aufwand vernetzt werden und miteinander kommunizieren können. Mobilfunkanbieter rechnen im Bereich Narrow Band-IoT bis 2020 mit sechs Milliarden Verbindungen in Europa. Unternehmen aus der Industrie, die auf Sensorik und damit auf IoT setzen, können sich damit vor allem zwei wesentliche Wettbewerbsvorteile sichern: Kosteneinsparungen und eine stärkere Kundenbindung durch neue Services.

Mit Sensordaten Ressourcen kostensparender einsetzen

Ein Beispiel: Stattet ein Unternehmen sowohl Maschinen und Werkzeuge als auch Produkte mit Sensoren aus, kann es anschließend die gewonnenen Einzeldaten in Kombination miteinander zentral auswerten und nutzen. Beispielsweise erhalten Unternehmen mithilfe von Sensoren Informationen über den Ort, den Zustand oder den Einsatzzeitraum des Produkts, der Maschine oder des Werkzeugs. Bei Gabelstaplern etwa lassen sich anhand von Bewegungsmustern und Lastzuständen mithilfe von Data Analytics Leerfahrten, Lastfahrten oder Rangiertätigkeiten ableiten.

Die Daten können entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen ausgewertet werden. Auf die Analysen können Unternehmen im nächsten Schritt auch über mobile Lösungen zugreifen. Anhand dieser Sensordaten erhalten Unternehmen zum Beispiel einen Überblick über ihre genutzten Kapazitäten und können davon ausgehend ihren eigenen Gerätestamm optimieren und Ressourcen entsprechend einsparen. Damit erzeugen die neuen Erkenntnisse auf Basis von Sensoren und Data Analytics für Unternehmen einen echten Mehrwert.

Darüber hinaus eignen sich Sensoren zum Beispiel auch dazu, den Zustand medizintechnischer Geräte in Kliniken während ihrer gesamten Lebensdauer zu überwachen und den Wartungsbedarf frühzeitig zu melden. Damit wird Predictive Maintenance – die vorausschauende Wartung – möglich. Gleiches gilt für komplexe Maschinen oder verbaute Teile in anderen Industriezweigen wie dem Fahrzeug- und Flugzeugbau. Damit können Unternehmen ihren Kunden ein Rundum-sorglos-Paket bieten und ihnen zusätzliche Services wie automatische Ersatzteilbestellung oder Kapazitätsbereitstellung nach Bedarf offerieren.

Sensorik-Lösungen aus einer Hand

Von der Herstellung von Sensorplatinen über die Implementierung von Lösungen im Backend bis hin zur Entwicklung von Apps – Lufthansa Industry Solutions bietet Unternehmen beim Einsatz von Sensorik eine Lösung aus einer Hand. Bei der Integration von Sensorik in bestehende IT-Systeme – auch unter Einbeziehung weiterer IT-Systeme von Partnern oder Kunden – greifen wir auf unsere jahrzehntelange Erfahrung als Systemintegrator zurück. Zu unserem Leistungsportfolio zählt auch die Auswertung von Daten in Zusammenarbeit mit den hauseigenen Experten des Data Insight Labs. Eine weitere wichtige Komponente ist die Datensicherheit. Beim Thema Sensorik unterstützen wir Unternehmen beispielsweise bei der sicheren, verschlüsselten Kommunikation der Daten von Ende-zu-Ende.

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