Rollout harmonisierter Unternehmensprozesse weltweit managen

Ob Konzern oder Mittelständler: Wer künftig wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss die eigene Internationalisierung vorantreiben. Grundlage dessen sind einheitliche Unternehmensabläufe über Ländergrenzen hinweg. Dazu müssen Betriebe ihre Prozesse in einem System vereinheitlichen und dessen Rollout ganzheitlich managen.

Vertriebsniederlassungen und Produktionsstandorte im Ausland: Die Globalisierung verlangt nicht nur von großen Konzernen, sondern auch von deutschen Mittelständlern immer häufiger den Schritt ins Ausland. Mit der Expansion in neue Märkte und Regionen können sie neue Geschäftsfelder erschließen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Das hat bereits eine Vielzahl der Mittelständler erkannt: So wird sich die Zahl der Unternehmen, die lediglich noch im Land ihres Hauptsitzes aktiv sind, laut Oxford Economics bis 2020 halbieren. Im selben Zeitraum wird sich die Anzahl der Unternehmen, die in mindestens sechs Ländern aktiv sind, mehr als verdoppeln. Damit die Expansion gelingt, hat der Einsatz von Technologien wie ERP-Software für mehr als jedes zweite Unternehmen Priorität.

Prozesse über Ländergrenzen hinweg harmonisieren

Ob Pharmakonzern oder produzierender Mittelständler: Wer international tätig ist, steht vor der Herausforderung, Prozesse über Ländergrenzen hinweg zu harmonisieren. So lassen sich zum einen Kosten sparen und zum anderen die Systeme leichter warten. Ganz gleich, ob Unternehmen die Abläufe im Vertrieb, Einkauf oder in der Warenwirtschaft vereinheitlichen möchten: Am Anfang steht immer eine Analyse der standortspezifischen Bedürfnisse sowie der unterschiedlichen internationalen Märkte. Außerdem gilt es trotz aller Bestrebungen, Prozesse zu vereinheitlichen, die rechtlichen Unterschiede in den beteiligten Ländern bei der Implementierung einer neuen ERP-Software wie SAP zu berücksichtigen.

Unterschiedliche Bedürfnisse beim internationalen Rollout berücksichtigen

Im Rahmen der Ausschreibung dieses Projekts haben die Experten von Lufthansa Industry Solutions das Unternehmen bei der Erstellung des Lastenhefts beraten. Neben der Erarbeitung der technischen, fachlichen und vertraglichen Anforderungen haben wir eine Bewertungsmatrix für die eingereichten Angebote erstellt. Anschließend zählte die Beantwortung der Fragen der Anbieter, die fachliche Sichtung und Bewertung der abgegebenen Angebote sowie die Präsentation der Angebotsübersicht zu unseren Aufgaben.

Wir unterstützen nicht nur bei Ausschreibungen sowie der Konzeption und der Implementierung von Big-Data-Applikationen, sondern beraten auch häufig Automobilhersteller oder Zulieferer im Bereich IT-Architektur. Zur Technologieberatung gehört darüber hinaus die Konzeption und die (agile) Implementierung neuer Komponenten, um etwa die Anforderungen der Endkunden in bestehende mobile Online-Dienste integrieren zu können.

Anhand der analysierten Anforderungen des Unternehmens kann im zweiten Schritt ein Template auf Basis von SAP erstellt werden, das die Grundlage schafft für den Rollout eines weitestgehend einheitlichen standortübergreifenden SAP-Systems. Es gilt für alle Länder und fungiert als globale Vorlage.

Den größten Meilenstein bildet der dritte Schritt: der internationale Rollout des neuen Systems an den verschiedenen Standorten. Dieser kann je nach Unternehmensgröße und -komplexität einige Jahre dauern, bei denen das SAP-System kontinuierlich verbessert wird. Bei dem Rollout müssen vor allem die unterschiedlichen Zeitzonen und die kulturellen Unterschiede in den Arbeitsweisen berücksichtigt werden. Außerdem werden hier spezielle Steuervorschriften oder landesspezifische Produktsparten in das Template integriert.

Lufthansa Industry Solutions begleitet Unternehmen aller Branchen bei dem gesamten Management des Rollouts und liefert alles aus einer Hand: von der Analyse der unternehmensspezifischen Anforderungen über die Erstellung des Templates bis hin zur Begleitung der internationalen Rollouts. Außerdem unterstützen unsere IT-Berater und -Entwickler Unternehmen bei der sich anschließenden Stabilisierungsphase des Systems und nehmen Anpassungen – etwa an geänderte gesetzliche Vorschriften – an der neuen Lösung vor.

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