Komplizierte Kaufprozesse führen zu Abbrüchen
Ein Drittel der Befragten bricht Online-Käufe häufig ab, weil die Entscheidung zu kompliziert wird. Ein Viertel wechselt anschließend in ein Geschäft vor Ort. Nach einem frustrierenden Sucherlebnis suchen 45 Prozent bei einem anderen Online-Händler weiter, 43 Prozent wechseln zu Google. Etwa jede vierte befragte Person kauft zunächst gar nichts.
Von digitalen Shopping-Assistenten erwarten Konsument:innen unter anderem Preisvergleiche, alternative Angebote und zusätzliche Produktinformationen. Viele Befragte möchten darüber hinaus Fragen zu Bestellungen beantworten lassen.
Von der Produktsuche zur digitalen Beratung
KI-basierte Shopping-Assistenten können Ziele und Anforderungen erfassen, ohne dass Kund:innen bereits einen konkreten Produktnamen kennen müssen. Stattdessen können sie ein Problem oder ein geplantes Vorhaben beschreiben. Der Assistent unterstützt anschließend dabei, passende Produkte zu finden und Entscheidungen vorzubereiten.
Auch Handelsunternehmen erhalten dadurch zusätzliche Erkenntnisse darüber, was ihre Kund:innen suchen oder im Sortiment vermissen. „Das ermöglicht eine präzise Personalisierung, zeigt Sortimentslücken auf und hilft bei Marketing, Service und Produktentwicklung. So wird aus digitaler Beratung ein strategischer Zugang zu Kund:innen“, sagt Marius Browarczyk.
Weitere Ergebnisse und Hinweise zur Entwicklung und Nutzung KI-basierter Shopping-Assistenten enthält das LHIND-Whitepaper „Shopping-Assistenten: Vom Suchen zum Verstehen und Finden“.