So entscheiden KEP-Dienste die Letzte Meile für sich

KEP-Dienstleister bekommen auf der Letzten Meile zunehmend Konkurrenz. Wer den besten Service bietet, hat die Kunden auf seiner Seite. Neue Technologien und mobile Lösungen helfen KEP-Dienstleistern dabei, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und gleichzeitig die Kosten zu senken.

Die unmittelbare Zustellung von Sendungen an Privat- und Geschäftskunden, die sogenannte Letzte Meile, stellt Kurier-Express-Paket-Dienstleister (KEP) zusehends vor neue Herausforderungen. Beispielsweise möchten Kunden ihre Ware online bestellen und spontan entscheiden, ob sie diese selbst aus der nächstgelegenen Filiale abholen oder sie sich von einem KEP-Dienstleister liefern lassen. Bei der Vernetzung von online und offline stellen Start-ups mit innovativen und flexiblen Omni-Channel-Konzepten eine Konkurrenz für etablierte KEP-Dienstleister mit festen Netzwerken dar. Weitere Wettbewerber auf der Letzten Meile sind private Fahrer. Dieser Markt hat Wachstumspotenzial. Denn über Plattformen können sie unkompliziert ihre Kurierdienste für Sendungen auf Strecken anbieten, die sie ohnehin fahren.

Besonders in Großstädten, dem Hauptgeschäftsgebiet der KEP-Dienste, gibt es zudem Bestrebungen, die Dienste neu zu organisieren. Beispielsweise könnte der Verkehr durch Konsolidierungen der KEP-Dienstleistungen enorm entlastet werden. So gibt es eine Vielzahl an geförderten EU-Projekten, die das Ziel einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Logistik anstreben.

KEP-Dienste müssen neue Services anbieten

All diese Entwicklungen zeigen: KEP-Dienstleister müssen sich verstärkt von der Konkurrenz durch neue Services abheben, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und weiter wettbewerbsfähig zu bleiben. Entscheidend für die Zufriedenheit der Kunden ist die Letzte Meile, die KEP-Dienstleister durch die Möglichkeiten der Digitalisierung kostensparend optimieren können.

Ein Beispiel: Noch flexibler und zuverlässiger als eine Wunschzustellung innerhalb eines bestimmten Zeitfensters sind Tracking Apps. Auf Basis der Sensorik-Technologie können KEP-Dienstleister und Empfänger auf der Letzten Meile über eine mobile Lösung bestenfalls wechselseitig ihre jeweiligen Positionen sehen und so den optimalen Ort für die Paketübergabe vereinbaren – ob im Garten des Nachbarn oder beim Bäcker um die Ecke. Besonders bei hochpreisigen oder eiligen Sendungen ist durch die neue Transparenz die Zustellung beim ersten Versuch garantiert. Dadurch ist der Kunde zufrieden und der KEP-Dienstleister auch – besonders weil ein erfolgreicher erster Zustellversuch seine Kosten senkt. Kundenorientierte Lösungen wie diese werden durch die neuen Technologien möglich, deren Potenzial KEP-Dienste nutzen sollten.

Lufthansa Industry Solutions arbeitet derzeit an einer mobilen Lösung, die genau diese Anforderungen erfüllt. Auf Basis unserer langjährigen Branchenerfahrung im Bereich Transport und Logistik sowie unserer Prozesskompetenz entwickeln wir dabei nicht nur die mobile Lösung eigenständig und stellen sie bereit, sondern bieten alle Lösungskomponenten aus einer Hand. Dazu zählen Sensorik-Produkte, eine eigene IoT-Kommunikationsplattform, Logistik-Cloud und darauf aufsetzende Webapplikationen und App-Lösungen.

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