Industrie 4.0: Mit Sensoren zur Smart Factory

Die industrielle Produktion befindet sich mitten im digitalen Wandel. Die technologischen Möglichkeiten der Industrie 4.0 sind die künftigen Erfolgstreiber für die Fertigung. Mit IoT-Lösungen bleiben Unternehmen auch in den kommenden Jahren wettbewerbsfähig.

Ob Maschinenbau, Automobilherstellung, chemische Industrie oder Elektrotechnik: Industrie 4.0 wird im produzierenden Gewerbe immer mehr zum Standard. Einer Bitkom-Prognose zufolge steigert sie in Deutschland bis 2025 die Effizienz der Produktion in sechs volkswirtschaftlich zentralen Branchen – darunter die vier oben genannten – um bis zu 78,5 Milliarden Euro.

Denn Industrie 4.0 gilt als digitaler Erfolgstreiber für die Produktion – und bezieht dank weitreichender Vernetzung auch Zulieferer und Partner mit ein. So werden autonome Logistikfahrzeuge und Produktionsmaschinen sowie deren digitale Zwillinge – virtuelle Abbilder realer Geräte und Maschinen, mit denen Situationen durchgespielt und beispielsweise Lösungsansätze bei Reparaturen getestet werden – zum Standard in der Smart Factory gehören.

Mit Sensorik zum intelligenten Container oder Werkzeug

Das Einsatzpotenzial von Industrie 4.0 ist vielfältig: Unternehmen können mit den Möglichkeiten des Internet of Things (IoT) zum Beispiel ihr Bestandsmanagement automatisieren. Konkret: Sie statten Container mit entsprechenden Sensoren aus, monitoren diese weltweit und verbessern damit die Disposition und senken die Logistikkosten.

Rüsten Unternehmen ihre Fahrzeuge wie etwa Gabelstapler mit Sensoren aus, lassen sich anhand von Bewegungsmustern und Lastzuständen mithilfe von Data Analytics Leerfahrten, Lastfahrten oder Rangiertätigkeiten identifizieren. Mit diesen Daten optimieren Organisationen ihren Gerätestamm und sparen Ressourcen. Auch in der Wartung steigert der Einsatz von IoT-Technologien die Effizienz: Beispielsweise können Sensoren Werkzeuge und Maschinen während der Fertigung überwachen und somit Reparatur- und Wartungsarbeiten veranlassen, noch bevor die Produktion durch einen Schaden an den Geräten lahmgelegt wird. Das vermeidet Leerlauf bei der Produktion und Folgeschäden bei den Werkzeugen und Maschinen.

Sensorik und Datenverarbeitung als Basis von IoT

Doch wie schaffen Unternehmen der Fertigungsindustrie den Wandel zu einer Smart Factory mit intelligenten Werkzeugen, Maschinen und Fahrzeugen? Die wichtigsten Komponenten einer Industrie-4.0-Lösung sind Sensorik, Schnittstellen, Datentransport und Datenanalyse. Insbesondere die Datenverarbeitung in Echtzeit und eine sichere Datenübertragung unter extremen Bedingungen wie in Werkshallen sind für die vernetzte Produktion entscheidend. Die Grundlage dafür ist eine IT-Infrastruktur, die den neuen Anforderungen der IoT-Technologie gewachsen ist.

IoT-Architektur nach individuellen Bedürfnissen aufbauen

Lufthansa Industry Solutions deckt das komplette Leistungsspektrum für den Aufbau einer IoT-Architektur ab. Dazu zählt neben der Beratung die Software-Entwicklung, die Auswahl und Integration der Sensorik sowie der Aufbau der Datenkommunikation entsprechend den spezifischen Bedürfnissen des Unternehmens. Dabei haben wir immer die Sicherheitsanforderungen im Blick. Darüber hinaus übernehmen unsere Experten die Cloud-Architektur und das Design des Backends sowie die Integration der neuen Lösung in eine existierende Systemlandschaft. Die Visualisierung der Benutzeroberfläche in Apps, einem Webportal oder Dashboard gehört ebenfalls zu unserem Portfolio. So erhalten Unternehmen stets nur jene Daten, die sie interessieren.

Um die Website und Services für Sie zu optimieren, werden Cookies verwendet. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Nähere Informationen finden Sie hier.