Industrie 4.0: Intelligente Lösungen aus der Praxis

Vortrag von Lufthansa Industry Solutions auf den Hamburger IT-Strategietagen

Ob Connected Logistics, After Sales Services oder Predictive Maintenance: Industrie 4.0-Technologien und -Methoden bieten Unternehmen vielfältige Chancen. Sie können ihre Geschäftsprozesse optimieren, zusätzliche Services anbieten oder sogar neue Geschäftsfelder entwickeln. Doch wie kommt man zu solchen Ergebnissen?

„Neben der Wahl der richtigen Sensortechnologien ist die fundierte Datenanalyse der zentrale Erfolgsfaktor für Industrie 4.0 Projekte“, betonte Dr. Johannes Kröckel, Data Scientist bei Lufthansa Industry Solutions. „Dazu bedarf es nicht nur technologisches Know-how und Methodensicherheit, sondern insbesondere auch Businesswissen und praktische Erfahrungen.“ In seinem Vortrag „Industrie 4.0 – Connected Devices, Smart Decisions, Real Cases“ auf den Hamburger IT-Strategietagen erläuterte Kröckel den rund 100 Zuhörern, wie Lufthansa Industry Solutions bei Industrie 4.0 Projekten methodisch vorgeht und welche Technologien eingesetzt werden.

Besonders interessiert waren die Teilnehmer an den Projekten aus der Praxis. So beteiligt sich Lufthansa Industry Solutions an dem Forschungsprojekt „Overall Management Architecture for Health Analysis“ (OMAHA) des Luftfahrtforschungsprogramms der Bundesregierung. Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Architektur für die integrierte Systemzustandsüberwachung ziviler Flugzeugflotten. Um die Vernetzung von Maschinen, Werkzeugen und Produkten ging es im zweiten Praxisbeispiel. Hier entwickelt die Lufthansa-Tochter in mehreren Kundensituationen intelligente Lösungen z. B. zur Erfassung und zum Monitoring von Füllständen, Temperaturen und Erschütterungen.

Lufthansa Industry Solutions rät bei Industrie 4.0 Projekten zum Grundsatz „Think big, start small.“ Es muss nicht gleich die vernetzte Produktionsstraße sein. Den Weg Richtung Industrie 4.0 kann ein Unternehmen schrittweise, beginnend mit kleinen Einzelprojekten, gehen. Das fängt schon damit an, einzelne Produkte mit Sensoren auszustatten. Über Messfühler erhalten Unternehmen dann permanent Informationen über den Zustand der Produkte, wo sie sich befinden und in welche Prozesse sie beim Kunden eingebunden sind. Daraus kann beispielsweise ein vorausschauender Wartungsdienst entstehen. Schritt für Schritt lässt sich ein solches Szenario erweitern.

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