Energie entwickelt sich für die Industrie zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Volatile Preise, wetterabhängige Einspeisung und der tiefgreifende Umbau der Energieinfrastruktur zwingen Unternehmen dazu, Energie neu zu denken. Ein Fachbeitrag von LHIND-Experte Klaus Zabel zeigt, wie Unternehmen den Wandel vom reinen Stromverbraucher hin zum aktiven Akteur im Energiesystem gestalten können. Der Artikel ist im ENERGY Magazin (Ausgabe März 2026) erschienen.
- warum Cybersicherheit, Governance und Integration zu den zentralen Erfolgsfaktoren der Energiewende zählen,
- weshalb Flexibilität zur neuen Währung im Strommarkt wird,
- warum Unternehmen Energie, Produktion und IT künftig als integriertes Gesamtsystem betrachten müssen,
- wie datengetriebene Modelle, künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge fundierte Entscheidungen ermöglichen.
Extreme Preisschwankungen, schwankende Einspeisung und strukturelle Veränderungen der Energieinfrastruktur verändern die Rahmenbedingungen für Industrieunternehmen grundlegend. Energie ist längst nicht mehr nur ein kalkulierbarer Kostenfaktor, sondern wird zu einem zentralen Produktions- und Wettbewerbsfaktor. Die Frage, wann und wie produziert wird, lässt sich heute nicht mehr unabhängig von Verfügbarkeit und Preis von Energie beantworten.
Im Fachartikel „Energy for Industries: Wie Unternehmen vom Stromverbraucher zum Systemakteur werden“ erläutert Klaus Zabel, Leiter des Geschäftsbereichs Environment & Energy bei Lufthansa Industry Solutions (LHIND), dass Industrieunternehmen ihre Rolle neu definieren müssen: weg vom passiven Verbraucher, hin zum aktiven Mitgestalter. Sie beeinflussen zunehmend Netzstabilität, Preisbildung und CO₂-Bilanz im Energiesystem. Wer diese Rolle strategisch nutzt, kann volatile Märkte besser steuern, Prozesse effizienter gestalten und nachhaltige Wettbewerbsvorteile erzielen.
