„Mir gefällt das breit gefächerte Aufgabenspektrum“ – IT-Berater Thomas Prünie im Gespräch

Ob bei der Arbeit im Team oder im Kontakt mit den Kunden – bei seiner Tätigkeit als IT-Berater bei Lufthansa Industry Solutions ist Thomas Prünie mit einer großen Vielfalt an Aufgaben betraut. Dazu zählen neben dem Entwickeln von Webanwendungen oder mobilen Applikationen auch die Qualitätssicherung und das Projektmanagement.

In welchem Bereich sind Sie bei Lufthansa Industry Solutions beschäftigt? Womit befassen Sie sich in Ihrem aktuellen Projekt?

Ich bin als IT-Berater in Oldenburg in den Bereichen Mobility und Transport tätig. Gemeinsam mit Kollegen der Standorte Oldenburg und Berlin arbeite ich zurzeit in einem agilen Projekt, bei dem wir uns mit der Neuentwicklung einer in die Jahre gekommenen Verwaltungssoftware für öffentliche Verkehrsbetriebe befassen. Dabei ersetzen wir nach und nach eine Desktop-Anwendung durch eine moderne Web-Applikation.

Welche Aufgaben umfasst Ihre Tätigkeit als IT-Berater?

In mein aktuelles Projekt bin ich zunächst als Backend-Entwickler eingestiegen, mittlerweile bin ich aber eher in der Frontend-Entwicklung tätig, was ich persönlich spannender finde. Dabei kann man die Ergebnisse dessen, was man umsetzt, direkt auf dem Bildschirm sehen und testen, ob alles wie gewünscht funktioniert. Außerdem steuere ich ein Team unserer Kollegen aus Tirana, der albanischen Hauptstadt, die ebenfalls in dem Projekt arbeiten. 

Neben dieser Tätigkeit erstelle ich im Bereich Mobility Konzepte für die Entwicklung mobiler Applikationen, gestalte deren UI-Designs und gebe verantwortlich für diesen Bereich Aufwandsschätzungen zur Umsetzung ab. In Absprache mit dem Kunden entwickle ich ebendiese dann je nach Projektgröße alleine oder im Team. Schaut man sich das Ergebnis auf einem Smartphone an, ist es immer wieder interessant zu sehen, wie das Design wirkt und wie sich die Applikation bedienen lässt. Es ist wichtig, nicht nur die Sichtweise des Entwicklers zu vertreten, sondern sich auch aus Sicht des Anwenders damit zu beschäftigen, um ein optimales Erlebnis zu gestalten. In der Projektphase werden dem Kunden deshalb Vorab-Screens oder Clickdummys zur Verfügung gestellt. Einerseits, um die Zustimmung für die Umsetzung einzuholen, und andererseits, um zu sehen, wie die Applikation vom Kunden in der Rolle des Anwenders genutzt wird. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf Verbesserungsmöglichkeiten im Design und in der Bedienung der Anwendung ziehen.

Mir gefällt das breit gefächerte Aufgabenspektrum: Ich habe die Möglichkeit, unterschiedliche Aufgaben wahrzunehmen, sei es nun im Bereich der Entwicklung das Umsetzen von mobilen Applikationen und Webanwendungen oder im Projektmanagement das Erstellen von Konzepten und Aufwandsschätzungen.

„Nur mit einem breiten Wissen über die verschiedenen Technologien kann ich den Kunden bei der Umsetzung seiner Ideen optimal beraten.“

Thomas Prünie, IT-Berater

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Da wir in einem agilen Projekt arbeiten, beginnt der Tag bei uns mit einem 15-minütigen Meeting. Im Scrum-Prozess wird dies „Daily“ genannt. Dort berichten die Teammitglieder vom aktuellen Fortschritt. Jeder erzählt kurz und knapp, was er am Vortag umgesetzt hat, womit er sich am jeweiligen Tag beschäftigen will und ob es noch irgendwo Probleme gibt. Da wir von unterschiedlichen Standorten aus arbeiten, werden häufig Online-Meetings abgehalten. Wenn sich komplexere Fragen auftun, reisen wir mit einem Teil des Teams nach Berlin, um diese Fragen in Workshops genauer zu erörtern und Lösungen zu erarbeiten. Die Lösungsansätze geben wir dann an unsere anderen Kollegen in Oldenburg weiter. 

Was mir besonders gefällt: Ich sitze nicht acht Stunden nonstop vor dem Laptop und schreibe Software, sondern tausche mich hier am Standort regelmäßig mit den Kollegen aus anderen Projekten zu verschiedenen Themen aus. Dadurch habe ich einen gesamtheitlichen Überblick über die laufenden Projekte an unserem Standort. Außerdem lerne ich dadurch Technologien, IT-Architekturen oder Frameworks kennen, die vielleicht für die aktuelle Arbeit oder für zukünftige Projekte interessant sind. Hier bei Lufthansa Industry Solutions herrscht ein reger Austausch. Dieser wird auch dadurch angeregt, dass in der letzten Zeit neue Mitarbeiter dazugekommen sind. Der Standort Oldenburg ist stark gewachsen, aktuell sind hier circa 125 Mitarbeiter beschäftigt. Die sind allerdings nicht immer alle vor Ort, viele sind auch direkt beim Kunden eingesetzt.

Berufseinstieg IT-Berater – Mobile App-Entwicklung

Am Standort Oldenburg beschäftigen wir etwa 120 Mitarbeiter in Entwicklungsprojekten im Java- und Mobile-Umfeld. Wir benötigen nicht nur erfahrene IT-Berater, sondern auch Hochschulabsolventen oder Young Professionals. Als Berufseinsteiger in der IT-Beratung entwickeln sie beispielsweise mobile Applikationen für unsere Kunden und unterstützen uns bei der Weiterentwicklung und Wartung unserer Kundenapplikationen. Mit zunehmender Erfahrung eröffnen sich ihnen Perspektiven in Richtung Business Consulting, Technology Consulting, Projekt- und Testmanagement.

Zur Stellenausschreibung

Was haben Sie vor Ihrer Tätigkeit für Lufthansa Industry Solutions gemacht?

Ich habe 2010 mein Studium hier in Oldenburg an der Carl von Ossietzky Universität begonnen. Ursprünglich wollte ich Wirtschaftswissenschaften studieren, habe mich dann aber für Wirtschaftsinformatik entschieden, da ich auch den Einblick in Richtung Informatik interessant fand. Bei der Willkommensveranstaltung stellte sich heraus, dass der Anteil von Informatik höher ist als der der Wirtschaft. Ich dachte deshalb zunächst, ich würde nur das Semester beenden und anschließend den Studiengang wechseln, hin zu Wirtschaftswissenschaften. Im Programmierkurs, den man am Anfang absolvieren muss, habe ich aber festgestellt, dass mir das Programmieren doch ziemlich viel Spaß macht. Deshalb habe ich mein Studium fortgesetzt und sowohl meinen Bachelor als auch meinen Master hier in Oldenburg abgeschlossen. Im Anschluss bin ich direkt bei Lufthansa Industry Solutions eingestiegen.

Warum ist Ihre Wahl auf Lufthansa Industry Solutions als Arbeitgeber gefallen?

Auslöser war, dass mir Oldenburg schon während des Studiums sehr gut gefallen hat. Für mich stand deshalb fest, dass mein beruflicher Einstieg hier stattfinden sollte. Ich habe vor Ort nach Unternehmen gesucht, die vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und abwechslungsreiche Projekte mit anspruchsvollen Kunden bieten. Außerdem war mir wichtig, dass man nicht unbedingt jeden Tag vom selben Arbeitsplatz aus tätig ist, sondern bei der Zusammenarbeit mit Kollegen von anderen Standorten auch mal dorthin reist. Bei meiner Suche bin ich nach kurzer Zeit auf Lufthansa Industry Solutions gestoßen, wo ich all das gefunden habe. 

Nach meinem Einstieg habe ich zudem festgestellt, dass es neben der Arbeit viele interessante Angebote gibt, zum Beispiel in Form von gemeinsamen sportlichen Aktivitäten wie dem Everstener Brunnenlauf in Oldenburg. Das sorgt dafür, dass man die Kollegen besser kennenlernt und auch privat mit ihnen im Kontakt bleibt. Außerdem fördert es den Zusammenhalt und gleichzeitig tut man etwas für seine körperliche Fitness. Im Juli haben wir an dem Hindernislauf Tough Mudder in der Lüneburger Heide teilgenommen. Unser Ziel war, alle Hindernisse gemeinsam zu bewältigen und als Team durchs Ziel zu laufen. Der „Wir“-Gedanke ist hier bei Lufthansa Industry Solutions ziemlich stark ausgeprägt.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um als IT-Berater zu arbeiten?

Das kann man ein bisschen mit anderen Jobs vergleichen. Wenn ein Handwerker über unzureichendes Werkzeug verfügt oder nicht weiß, wie er dieses korrekt benutzt, kann er nicht richtig arbeiten. Ähnlich ist es auch beim IT-Berater: Nur mit einem breiten Wissen über die verschiedenen Technologien kann ich den Kunden bei der Umsetzung seiner Ideen optimal beraten. Neben dem technologischen Wissen ist aber auch ein gewisses Maß an sozialer Kompetenz sehr wichtig. Zum einen sind die Probleme oder Ideen, die umgesetzt werden sollen, oftmals so komplex, dass ihre Umsetzung mehr als eine Person erfordert. Man arbeitet darum häufig in Teams und tauscht sich immer wieder mit den Kollegen aus. Zum anderen steht man im regelmäßigen Kontakt mit den Kunden und muss dabei auch ein selbstbewusstes Auftreten haben. Die soziale Komponente ist meiner Meinung nach sogar wichtiger als das technologische Fachwissen, da sich dieses meistens sehr schnell erlernen lässt. 

Zur Person

Thomas Prünie absolvierte ein Bachelor- und ein Masterstudium in Wirtschaftsinformatik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Nach seinem Abschluss blieb er der Stadt treu und stieg als IT-Berater bei Lufthansa Industry Solutions ein.

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