„Wir sind immer am Puls der Zeit“ –
Data Engineer Sarah Paruszewski im Gespräch

Daten und mathematische Modelle sind das Steckenpferd von Sarah Paruszewski. Als Data Engineer entwickelt sie Daten-Plattformen für Unternehmen und verbindet dabei die Software-Entwicklung mit analytischem Denken. Dabei ist auch immer viel Eigenverantwortung und Kreativität gefragt.

Seit wann sind Sie bei Lufthansa Industry Solutions und was sind Ihre Aufgaben?

Ich bin seit Januar 2018 als Data Engineer in der Business Unit „Technology Consulting & Quality Assurance”, kurz T & Q, tätig. Das bedeutet, ich bin für die Erstellung von Daten-Infrastrukturen verantwortlich und beschäftige mich damit, wie Daten in einem System bestmöglich gespeichert und für die Weiterverarbeitung aufbereitet werden können.

In meinem aktuellen Projekt entwerfe ich gemeinsam mit meinem Team eine IT-Architektur für einen großen Automobilhersteller. Dabei geht es darum, eine Plattform für große Datenmengen aus dem After-Sales-Bereich zu schaffen, damit unser Kunde diese Daten verwalten und zur Generierung von mehr Umsatz nutzen kann – auch in Hinblick auf die verschiedenen Standorte des Kunden. Wir erstellen zunächst ein Konzept, in dem wir die Plattform definieren und festlegen, welche Komponenten speziell für diesen Kunden sinnvoll sind. Zu dem Projekt gehört auch, Präsentationen auszuarbeiten, um dem Kunden die Idee vorzustellen und diese mit ihm zu diskutieren. Ich schreibe außerdem kleine Software-Komponenten, die wir dann für die Plattform verwenden. Das Projekt besteht aus einer Vielfalt an Anforderungen und Aufgaben, die immer wieder neu sind. Dabei muss man auch kreativ werden: Beim Finden von Lösungsansätzen und deren Umsetzung. Daran arbeiten wir als Team gemeinsam, es herrscht ein reger Austausch und wir diskutieren die konkreten Lösungsvorschläge untereinander.

Wie ist die Arbeit in Ihrem Team organisiert?

Ein Kollege aus dem Team hat den Lead und ist der wichtigste Ansprechpartner für den Kunden. Aber in der Regel führen wir das Gespräch alle gemeinsam und es wird stets Eigenverantwortung und Selbstständigkeit von allen Teammitgliedern gefordert. Wenn der Kunde Fragen hat, muss man auch Position beziehen können. Und mit der Erfahrung steigt die Verantwortung – wenn man das möchte. 

Data Engineering war für mich der richtige Weg, um beide Felder, die Software-Entwicklung und das analytische Denken, miteinander zu verbinden.

Sarah Paruszewski, Data Engineer

Sind Sie oft beim Kunden vor Ort oder arbeiten Sie eher vom Standort in Norderstedt aus?

Ich bin oft am Standort in Norderstedt, reise aber auch viel zum Kunden. Der persönliche Kontakt ist sehr wichtig, denn oftmals lassen sich eventuelle Schwierigkeiten oder auch kundenseitig veränderte Rahmenbedingungen sowie Optimierungen besser klären, wenn man sich gegenübersitzt und technische Herausforderungen von Angesicht zu Angesicht diskutiert. Und wenn ich vor Ort bin, kann ich durch den persönlichen Kontakt eine bessere Verbindung zum Kunden aufbauen.

Data Engineer (m/w/divers)

Als Data Engineer (m/w/divers) beraten Sie unsere Kunden im Zuge der Digitalen Transformation von der Konzeption einer Information Platform Strategie bis hin zu deren Umsetzung auf technologisch höchstem Niveau. Sie unterstützen und steuern die Umsetzung entsprechender Projekte bei unseren Kunden aus vielfältigen Branchen.

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Wie war Ihr beruflicher Werdegang?

Ich habe Technomathematik studiert, die Teil der angewandten Mathematik ist. Das Studium ist eine Mischung aus Ingenieurswissenschaften, Informatik und Mathematik. Nach meinem Abschluss bin ich zunächst für drei Jahre in die Software-Entwicklung gegangen und habe Businesssoftware programmiert, das war sehr Java-basiert und weniger mathematisch. Dabei habe ich gemerkt, dass mir die Abwechslung fehlt, weil ich dabei Probleme eher nach einem bekannten Schema lösen musste. Deshalb bin ich dann ins Consulting gewechselt, hier sind die Projekte aus meiner Sicht spannender und abwechslungsreicher und ich muss immer wieder Lösungen für andere Herausforderungen finden. Mich hat außerdem gereizt, dass häufig mathematische Modelle mit im Spiel sind. Data Engineering war für mich der richtige Weg, um beide Felder, die Software-Entwicklung und das analytische Denken bei der Erstellung von Daten-Infrastrukturen, miteinander zu verbinden.

Welche Eigenschaften muss man für den Beruf als Data Engineer mitbringen?

Neugierig sein und Lust darauf haben, immer wieder Neues zu lernen. Mir begegnen jede Woche neue Technologien. Die muss man nicht alle im Detail kennen, aber man sollte einordnen können, ob sie relevant sind. Dafür tausche ich mich auch viel mit meinen Kollegen aus. Das hilft einem auch dabei, kreative Lösungen zu entwickeln, denn es gibt nicht immer die Standardlösung, die sich anwenden lässt. Als Berater kommuniziere ich natürlich außerdem viel mit dem Kunden, dieser Aspekt gefällt mir persönlich sehr gut.

Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrem Job?

Mein Job ist sehr abwechslungsreich, vielfältig und anspruchsvoll. Auf der einen Seite sind die Aufgaben sehr technisch, auf der anderen Seite aber auch sehr kommunikativ. Die Themen, mit denen wir uns beschäftigen, sind zudem hochaktuell, da wir uns tagtäglich mit der Verarbeitung von Daten beschäftigen. Das gewinnt in Zeiten der allumfassenden Vernetzung durch das Internet zunehmend an Bedeutung. Wir sind immer am Puls der Zeit oder sogar einen Schritt voraus.

Zur Person

Sarah Paruszewski ist seit Januar 2018 bei Lufthansa Industry Solutions am Standort Norderstedt als Data Engineer tätig. Sie erstellt IT-Infrastrukturen und entwickelt Datenplattformen für Unternehmen. Nach dem Studium der Technomathematik arbeitete sie zunächst mehrere Jahre in der Software-Entwicklung.

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