„Ich gehe gern neue Wege“ – stellvertretende Geschäftsfeldleiterin Olivia Mente im Gespräch

Von der IT-Beraterin zur stellvertretenden Geschäftsfeldleiterin: Olivia Mente ist bereits seit 17 Jahren bei Lufthansa Industry Solutions tätig. Im Interview berichtet sie, wie sie über SAP zur IT gekommen ist und weshalb sie gerne in Projekten mit internationalen Kunden arbeitet.

Frau Mente, Sie sind seit April 2016 stellvertretende Geschäftsfeldleiterin Maritime Wirtschaft. Was sind Ihre Aufgaben im Detail?

Im Augenblick faszinieren mich die neuen Herausforderungen als stellvertretende Geschäftsfeldleiterin und dabei insbesondere die Mitarbeiterführung. Ich leite nun ein Team von zwölf Mitarbeitern, das kontinuierlich wächst. Darüber hinaus sind wir in meinem Zuständigkeitsbereich Experten für SAP. Diesen Schwerpunkt haben wir bisher in zahlreichen Projekten in der Luftfahrt aufgebaut. Jetzt wollen wir unsere Kernkompetenz SAP aus dem Airline-Bereich auf die maritime Wirtschaft übertragen.

Woher stammt Ihre SAP-Expertise?

Schon in meinem dualen Studium European Business hatte ich neben Marketing auch den Schwerpunkt IT und während meiner Praxisphasen war ich eher im IT-Beratungsgeschäft tätig. In dieser Zeit habe ich die Brücke zur IT-Welt gebaut. Nach und nach habe ich mir dann immer mehr Wissen im Bereich SAP angeeignet. Bei einem Großprojekt, einer Eigenentwicklung auf Basis von SAP, habe ich weitreichende Erfahrung gesammelt, da dies auch die Anbindung an SAP-Standardmodule erforderte. Inzwischen bin ich hauptsächlich in einer Nische unterwegs, dem Revenue Accounting.

Olivia Mente, stellvertretende Geschäftsfeldleiterin, in Lounge von Lufthansa Industry Solutions

Schon in meinem dualen Studium European Business hatte ich neben Marketing auch den Schwerpunkt IT. In dieser Zeit habe ich die Brücke zur IT-Welt gebaut.

Olivia Mente, stellvertretende Geschäftsfeldleiterin

Wo kam Ihr Expertenwissen zum Einsatz?

Als Business-Analystin und SAP-Expertin habe ich in ganz unterschiedlichen Rollen bei ganz unterschiedlichen Kunden gearbeitet. Ich habe als Projektleiterin internationale Kunden betreut und war bei Lufthansa Cargo als Programmmanagerin in einem Großprojekt tätig. Der Inhalt meiner Arbeit hat sich also bei mir in meinen Berufsjahren nicht stark gewandelt, dafür aber die Kunden und die Einsätze – auch bei vielen internationalen Projekten. Es gibt ja bei der Zusammenarbeit mit fremden Kulturen auch neue Herausforderungen, beispielsweise in der Kommunikation. In vielen Kulturen sagt man ungern ‚Nein‘, das heißt, man muss heraushören, ob ein ,Ja’ auch wirklich ein ,Ja’ ist.

IT-Berater SAP

IT-Berater mit dem Schwerpunkt SAP (m/w) erarbeiten für unsere Kunden Lösungen, beraten sie zu speziellen SAP-Modulen, erstellen Konzepte als Vorgabe für Entwicklungen und begleiten Migrations- und Rollout-Projekte in unterschiedlichen Branchen. Sie unterstützen die Entwicklung und den Vertrieb und übernehmen technische (Teil-)Projektleitungen mit Verantwortung für fachliche und wirtschaftliche Ergebnisse.

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Sie sind seit 17 Jahren bei Lufthansa Industry Solutions. Was schätzen Sie an dieser Arbeit als Beraterin?

In meinem Job muss man kommunikativ und offen für neue Themen und Technologien sein. Das sind die Grundvoraussetzungen. Wichtig ist außerdem, dass man die Kunden versteht und sich auf neue Gegebenheiten einlässt.

Der Vorteil unseres Beraterlebens ist, dass ich auf der einen Seite das technische Know-how haben muss. Auf der anderen Seite spielen aber auch die Geschäftsprozesse und das Verständnis von Branchen und Kunden eine wichtige Rolle. Ich fand es immer spannend, die Schnittstelle zwischen Kundenanforderungen und technischer Umsetzung zu sein.

Wenn Sie 2016 mit 1999, Ihrem ersten Jahr bei Lufthansa Industry Solutions, vergleichen: Inwiefern haben Sie mehr weibliche Kollegen bekommen oder war das IT-Beratungsgeschäft nie eine Männerdomäne?

Natürlich gibt es viele Themen im IT-Bereich, die eher Männer anziehen. Aber in unserem Unternehmen ist das Verhältnis recht ausgeglichen. Ich war nie die einzige Frau in einem Bereich. Die Verteilung ist häufig ein Drittel Frauen zu zwei Dritteln Männern. Ein Nachteil war das nie, im Gegenteil. Eine Mischung in den Teams ist immer gut und fördert die Produktivität.

Ich war nie die einzige Frau in einem Bereich. Die Verteilung ist häufig ein Drittel Frauen zu zwei Dritteln Männern. Das war nie ein Nachteil, im Gegenteil. Eine Mischung in den Teams ist immer gut und fördert die Produktivität.

Olivia Mente, stellvertretende Geschäftsfeldleiterin bei Lufthansa Industry Solutions
Olivia Mente
Stellvertretende Geschäftsfeldleiterin

Was zeichnet Lufthansa Industry Solutions für Sie aus?

Lufthansa Industry Solutions deckt im Beratungsgeschäft sehr viele Bereiche und Technologien ab – sowohl Geschäftsprozessanalyse, IT-Architektur als auch Big Data und IT-Security. Wir sind sehr breit bei Kunden und Branchen aufgestellt. Dadurch bietet Lufthansa Industry Solutions gute Möglichkeiten, an unterschiedlichen Themen und Projekten zu arbeiten. Diese Mischung war von Anfang an spannend für mich und hat mir bis heute immer wieder neuen Spaß an der Arbeit gebracht. Zum Teil arbeite ich mit Kollegen seit Jahren zusammen, das sorgt zusätzlich für ein gutes Miteinander. Außerdem war es mir immer wichtig, Karriere und Familie unter einen Hut zu bekommen – auch weil ich zwei Kinder habe. Und das gelingt mir bei Lufthansa Industry Solutions.

Zur Person

Olivia Mente ist bereits seit 17 Jahren bei Lufthansa Industry Solutions tätig. Seit April 2016 ist sie stellvertretende Geschäftsfeldleiterin Maritime Wirtschaft und verantwortlich für ein Team von zwölf Mitarbeitern. Daneben ist sie die Key-Account-Managerin für einen Kunden im Bereich Revenue Accounting. Zuvor war sie Release- und Ressourcenmanagerin und als IT-Beraterin und Projektleiterin in internationalen Projekten tätig. Olivia Mente hat den dualen Studiengang European Business Programme (EBP) an der Fachhochschule in Münster absolviert.

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